Ulrike Henning 31.03.2014 / Berlin / Brandenburg

Im Namen der Wasserbüffel

Naturschutzbund sieht das Erpetal durch Baumfällungen im amtlichen Auftrag entwertet

Der Bezirk Treptow-Köpenick lässt einen Landwirt Bäume im Naturschutzgebiet Erpetal fällen, um dort Wasserbüffel anzusiedeln. Anwohner und der Naturschutzbund sind empört.

Im Erpetal festgefahrener Traktor

Seit Mitte Februar gibt es einige Unruhe im Erpetal. Zwischen Friedrichshagen und Hirschgarten unterquert der kleine Nebenfluss der Spree die S- und Fernbahntrasse. Von Altlandsberg kommend, dort noch als Neuenhagener Mühlenfließ, bildet das Gewässer eine der letzten Auenlandschaften Berlins. Im Erpetal wurden nun plötzlich Bäume gefällt - wie sich herausstellte, im Auftrag des Umwelt- und Naturschutzamtes Treptow-Köpenick. 76 Bäume fielen den Kettensägen zum Opfer. Etliche Anwohner fragten sich, ob das rechtens sei, ist das Erpetal doch ein Landschaftsschutzgebiet und soll der Naherholung dienen.

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