Hendrik Lasch, Dresden 01.04.2014 / Politik

Stolz auf »Pfropfen« gegen Nazis

Sächsischer Grünenpolitiker Lichdi wegen Blockade im Februar 2011 vor Gericht

In Sachsen steht der grüne Abgeordnete Johannes Lichdi wegen der Blockade eines Naziaufzugs im Februar 2011 vor Gericht.

Der 19. Februar 2011 hatte kaum begonnen, da war er schon gelaufen - zumindest für Neonazis, die in Dresden demonstrieren wollten. Kurz zuvor hatte ein Gericht ihren Aufzug erlaubt, mit dem sie sich des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945 bemächtigen wollten; ihnen war ein Kurs in der Südvorstadt zwischen Hauptbahnhof und Uni zugewiesen worden. Doch schon morgens war das Gebiet voll mit Nazigegnern - oder, wie der zuständige Polizeiführer aus Köln sagt: Es gab eine »große, unkontrollierbare, gewaltbereite Störerzahl«. Das Konzept, die Nazis und ihre Gegner zu trennen, war gescheitert. An eine Demo der Rechten, so habe er gegen Mittag erkannt, sei »unmöglich zu denken«...

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