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In den letzten drei Jahren schlossen über 10 Millionen Verbraucher einen Bausparvertrag ab. Diese seien flexibler verwendbar, meint Alexander Nothaft vom Verband der privaten Bausparkassen.

Warum lohnt sich Bausparen? Nicht, wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen. Dann bekommen Sie derzeit leider überall wenig. Beim Bausparen liegt die Verzinsung je nach Vertrag bei etwa 0,5 bis 1,5 Prozent. Die ist sicher. Wer deutlich mehr will, muss ein höheres Risiko einkalkulieren. Das kann aber auch schief gehen - bis hin zum Totalverlust. Bausparen wird zudem staatlich gefördert: Innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen kann man die Wohnungsbauprämie und/ oder die Arbeitnehmersparzulage nutzen; zudem - ohne Einkommensgrenzen - die Eigenheimrente (auch Wohn-Riester-Förderung genannt). Vor allem aber kann sich der Sparer nur mit einem Bausparvertrag die heute extrem niedrigen Darlehenszinsen auch für den Fall sichern, dass er vielleicht erst in acht oder zehn Jahren eine Immobilie bauen, kaufen, sein Eigenheim umbauen oder renovieren will. Das bietet kein anderes Sparprodukt.

Wofür kann ich einen Bausparvertrag noch verwenden?

Hier muss man zwischen der Verwendung des Bausparguthabens und des Bauspardarlehens unterscheiden. Über das Guthaben können Sie frei verfügen. Wer für seinen Bausparvertrag die staatliche Förderung erhält, ist an eine dauerhafte wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden. Für Bausparer, die jünger als 25 Jahre sind, blieb bei der Förderung alles beim Alten. Bauspardarlehen sind praktisch für alles einsetzbar was unter »wohnwirtschaftliche Verwendung« fällt, mit Bauen, Kaufen, Modernisieren, Renovieren zu tun hat.

Bausparen gilt als besonders sicher - warum eigentlich?

Die Bausparkassen müssen besonders strenge gesetzliche Vorschriften erfüllen (Bausparkassengesetz). Sie dürfen keine Aktien- und Währungsrisiken eingehen. Die staatliche Bankenaufsicht prüft die einzelnen Bauspartarife vor Zulassung gründlich. Die Bausparkassen müssen dazu deren langfristige Tragfähigkeit durch aufwendige Simulationen unter Beweis stellen. nordpress/nd

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