Carmela Negrete 09.04.2014 / Bewegung

Aus Utopia auf die Straße

Nach zwei Jahren Besetzung wurde der Corrala Utopía in Sevilla geräumt

Zwangsräumungen sind in Spanien an der Tagesordnung. Die Betroffenen stehen auf der Straße oder besetzen Wohnungen und Häuser. Doch auch dort sind sie vor einer erneuten Räumung nicht sicher.

Noch vor Sonnenaufgang klingelte die Polizei am vergangenen Sonntag an den Türen der Corrala Utopía (Wohnblock Utopie), den Hausnummern 2, 4 und 6 der Avenida de las Juventudes Musicales in Sevilla. Dann wurden mehr als 20 Personen, unter ihnen Minderjährige und eine Person in schlechtem gesundheitlichen Zustand, aus den Wohnungen befördert, die sie seit fast zwei Jahren besetzt hatten. Viele von ihnen mit Tränen in den Augen und ohne zu wissen, wo sie die nächste Nacht verbringen sollten. Seit Ende Januar gab es vor dem Gebäude ein Protestcamp zur Verhinderung der Räumung. Mehrere Zelte reihten sich aneinander und eine Plane diente als Dach über einer Infoecke für Passanten mit zwei Sofas und einem Tisch.

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