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Haasenburg wehrt sich

Potsdam. Im Rechtsstreit um die Schließung der umstrittenen Haasenburg-Heime geht der Betreiber in die Offensive. »Die Untersuchungskommission hat keinerlei Anzeichen für eine Gefährdung des Kindeswohls festgestellt«, erklärte Rechtsanwalt Jens Hennersdorf am Mittwoch. »Dieses Fazit wurde jedoch in der Veröffentlichung des Berichts entfernt.« Das sei in den Akten belegt. Hennersdorf hatte dies auch beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg vorgebracht, das über eine Beschwerde gegen die Schließung entscheidet. Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) lehnt einen vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich zur Wiedereröffnung der Heime ab. dpa/nd

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