Höhnisches Gelächter im Frankfurter Gerichtssaal

Verfahren gegen Blockupy-Aktivisten eröffnet / Anklage wirft Demonstranten »passive Bewaffnung« vor

  • Von János Erkens, Frankfurt am Main
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das brutale Vorgehen der Polizei gegen Aktivisten der Blockupy-Bewegung im vergangenen Jahr hat ein Nachspiel. Vor Gericht muss sich nicht etwa ein Beamter verantworten, sondern ein Demonstrant.

Für Ramona Didas ist es kein alltägliches Verfahren. Sie habe extra noch mal Gesetzestexte gewälzt, um auf die Verhandlung vorbereitet zu sein, gibt die Strafrichterin am Frankfurter Amtsgericht zu. Auch wenn diese Äußerung wohl als Sympathiebekundung gemeint ist, entlockt sie den rund 40 Zuschauerinnen im Gerichtssaal allenfalls ein höhnisches Lachen. Dieser erste Prozess, der am Mittwoch begonnen hat und in Zusammenhang mit der Blockupy-Demonstration in Frankfurt am Main im vergangenen Jahr steht, ist für die meisten von ihnen so unverständlich wie seinerzeit das Vorgehen der Polizei.

Dem Hanauer Aktivisten Hagen Kopp wird dabei vorgeworfen, sich bei der Blockupy-Demonstration am 1. Juni 2013 »passiv bewaffnet« zu haben. Wie es in der Anklage der Staatsanwaltschaft konkret heißt, habe Kopp eine »blaue Baseballkappe, die mit einer Plastikverstärkung auf der Innenseite ausgerüstet ist, auf dem Kopf« getragen. Ferner habe der A...

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