Arif Husain, Bangui 10.04.2014 / Ausland

Wirtschaft am Boden, der Hunger wächst

Arif Husain, Chefökonom des UN Welternährungsprogramms, schildert seine Eindrücke über den Zustand der sozialen und wirtschaftlichen Lage in der Zentralafrikanischen Republik.

Bei meiner Reise legte ich einen besonderen Fokus auf den Nahrungsmittelsektor und die Frage, wo wir im Hinblick auf die humanitäre Hilfe stehen. Ich war schockiert darüber, was ich sah und wie tief die Krise greift. Die Wirtschaft der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) steht vor dem Abgrund und der Agrarsektor, der das ökonomische Rückgrat des Landes bildet, ist zerstört. Allein 2013 sank die Nahrungsmittelproduktion um mehr als ein Drittel; die Produktion von Agrarexportgütern um fast die Hälfte und der Viehbestand um mehr als die Hälfte. Arbeitslosigkeit ist sowohl im formellen als auch im informellen Sektor weit verbreitet - rund drei Viertel aller Erwerbsfähigen sind betroffen.

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