Werbung

Arzt ruft Berufskollegen zur Hilfe beim Suizid auf

Karlsruhe. Der Tübinger Arzt und Medizinethiker Urban Wiesing plädiert dafür, die organisierte Sterbehilfe in die Hand von Ärzten zu legen. »Die Ärztekammern wären bestens geeignet, Beihilfe zum Suizid zu organisieren«, schreibt der Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Tübingen in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung »Die Zeit«. Mediziner sollten auf freiwilliger Basis Sterbehilfe leisten, der Staat strenge Regeln gestalten, um Missbrauch zu verhindern. Mit seiner Forderung stellt sich Wiesing gegen die Vorgaben des Deutschen Ärztetags und Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe (CDU), der organisierte Sterbehilfe gesetzlich verbieten will. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!