Kaltes Essen aus der Brotbüchse

Senat und Bezirke schließen vegan lebende Kinder bei der Schulverpflegung aus

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit der Reform der Schulverpflegung wollte der Senat allen Kindern ein gesundes Mittagessen ermöglichen. Wer allerdings aus ethischen Gründen auf tierische Zutaten verzichtet, wird benachteiligt.

Hannah isst keine Eier, weil daraus Küken schlüpfen. Die Erstklässlerin trinkt keine Milch, weil diese ihrer Ansicht nach nur den Kälbchen gehört. Von zerschredderten männlichen Küken weiß sie noch nichts, erzählt ihr Vater Daniel Boehme. Genau wie er ernährt sich die Sechsjährige vegan. Obwohl Boehme seiner Tochter mit dem Schuleintritt klargemacht hat, dass es für ihn in Ordnung wäre, wenn sie sich von nun an anders ernährt, lehnte Hannah ab. »Sie liebt einfach Tiere«, sagt ihr Vater. Für die Erstklässlerin ist das vollkommen logisch.

In der Schule ist ihre vegane Ernährung zunächst für niemand ein Problem. Der für Hannahs Grundschule zuständige Cateringservice liefert ein tierfreies Essen, verlangt nicht einmal einen Aufpreis. Hannah und ihr Vater sind zufrieden - bis zur Reform der Schulverpflegung. Die seit Februar geltende Regelung sollte vieles besser machen: gesünderes Essen, höhere Qualität, mehr Geld für die Caterer,...

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