Linke fordert Lohnplus gegen Deflationsgefahr

Schlecht: Bundesregierung muss endlich handeln / Auch IWF drängt: »Je eher, desto besser« / Weidmann wiegelt ab: »Das Risiko ist sehr gering«

Berlin. Angesichts der geringen Teuerungsrate in den 18 Euro-Ländern hat der Linkenpolitiker Michael Schlecht die Bundesregierung zu einer schnellen Reaktion aufgefordert. »Es besteht akuter Handlungsbedarf«, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag. »Der Deflationsgefahr kann mit einer Stärkung der Binnennachfrage durch massive Lohnsteigerungen und Investitionsprogramme entgegen gesteuert werden.« Schlecht sagte, in Deutschland könnten das Lohnplus »durch eine Stärkung der gewerkschaftlichen Durchsetzungsmacht erreicht werden«. Dazu seien ein Verbot von Leiharbeit und von sachgrundlosen Befristungen sowie die Verhinderung des Missbrauchs von Werkverträgen nötig. Auch »die Abschaffung des Zwangssystems Hartz IV« und eine schnellere Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ohne Ausnahmen würde helfen.

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