Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Nur Verhandlungen können Desaster abwenden

Russland warnt: Gewaltanwendung gefährdet das geplante Vierertreffen in Genf

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Als Nachbeben des Zerfalls der Sowjetunion werden die Ereignisse in der Ukraine von russischen Kommentatoren bewertet.

Eine nicht mehr junge Frau will in dem von prorussischen Aktivisten besetzten Gebäude der Gebietsverwaltung von Lugansk in der Ostukraine bis zum bitteren Ende ausharren. Die gelernte Krankenschwester hatte sich freiwillig als Sanitäterin gemeldet. Freiwillige, sagte sie dem russischen Staatsfernsehen, würden beim Sturm durch Sondereinheiten der ukrainischen Armee nicht unter die Amnestie fallen. Ihr bleibe daher nur die Wahl zwischen langer Haftstrafe - womöglich lebenslänglich - und Tod.

Es sah nicht so aus, als gehörten die Aktivisten zu Moskaus »fünfter Kolonne«, die die Führung in Kiew und deren Paten im Westen für die Eskalation der Spannungen im Südosten des Landes verantwortlich machen. Bilder und Aussagen hinterließen eher den Eindruck einer Verzweiflungstat von Menschen, deren sprichwörtliche russische Eselsgeduld an ihre Grenzen stößt. Zu früh, warnen russische Experten wie der Chef des Rats für Außen- und Sicherhei...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.