Josephine Koch und Katharina Schwirkus, Quito 16.04.2014 / Ausland

Triumph für die Demokratie

In Ecuador rückt ein Referendum über die Ölförderung im Naturschutzpark Yasuní näher

Die Initiative »Yasunidos« hat mehr Unterschriften für ein Referendum über die Ölförderung im Yasuní-Nationalpark gesammelt als benötigt. Nun prüft der Nationale Wahlrat in Quito ihre Gültigkeit.

»Wir haben es geschafft: Sage und schreibe 757 623 EcuadorianerInnen haben für das Referendum zur Rettung des Yasuní unterschrieben!«, rief Francisco Hurtado von Yasunidos in die tobende Menge auf den Straßen Quitos. Das zivilgesellschaftliche Bündnis Yasunidos hat einen ersten wichtigen Etappensieg gegen die Erdölförderung im Nationalpark Yasuní erreicht.

Yasuní ist ein inmitten des ecuadorianischen Amazonasbeckens gelegenes UNESCO-Naturschutzreservat. Es ist von herausragender Bedeutung für den Artenschutz. An keinem anderen Ort der Welt sind auf einem Hektar mehr endemische Pflanzen- und Tierarten zu finden - Pflanzen und Tiere, die nur dort vorkommen. Darüber hinaus leben im Yasuní-ITT (Kürzel der drei dort entdeckten Ölquellen Ishpingo, Tiputini, Tambococha, d. Red.) einige der letzten indigenen Stämme in freiwilliger Isolation. Umwelt- und Menschenrechtsgruppen sprechen daher von einem bevorstehenden Genozid, sollten die...

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