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Großartig und borniert

Max Weber zum 150.

  • Von Harald Loch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Im Jahr des Deutsch-Dänischen Krieges, am 21. April 1864, geboren und zwei Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges, am 14. Juni 1920 gestorben, hat Max Weber in der Tat »zwischen den Epochen« gelebt. Aufgewachsen in einem großbürgerlichen protestantischen Elternhaus, studierte er in Heidelberg, Berlin und Göttingen Rechtswissenschaft, Philosophie und Ökonomie und startete nach Promotion und Habilitation eine rasante wissenschaftliche Karriere. Seine politischen Einstellungen blieben ambivalent: Einerseits gehörte er zu den sogenannten Kathedersozialisten, andererseits meldete er sich noch als 50-Jähriger 1914 zur Armee: »Dieser Krieg ist bei aller Scheußlichkeit doch groß und wunderbar, es lohnt sich, ihn zu erleben«, heißt es in einem Brief.

Der Soziologe und Wissenschaftsjournalist Max Kaube ruft die Zeit einer sich der Moderne zuwendenden Gelehrsamke...


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