Der Leerstand sinkt nicht mehr

Sachsens Wohnungsgenossenschaften drängen auf Fördergeld für Teilabrisse von Häusern

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Wohnungsleerstand bei Sachsens Genossenschaften sank lange; nun stagniert er. Daher soll die Politik mehr Geld für eine veränderte Abrissstrategie bereitstellen.

Wo Arbeitsplätze fehlen, braucht man nicht mehr viele Wohnungen: An wenigen Orten in Sachsen wird das so schmerzlich klar wie in Zwickau. In der Stadt, die einst von Bergbau, Auto- und Textilproduktion geprägt war, rollen heute zwar bei VW noch immer Autos vom Band; viele Betriebe aber sind verschwunden. Die Folgen lassen sich auch an blinden Fenstern ablesen: 17 Prozent beträgt der Leerstand von Wohnungen allein bei den Genossenschaften in der Stadt. Private und kommunale Vermieter dürften noch miesere Zahlen aufweisen. Schließlich, sagt Axel Viehweger vom Vorstand des Verbandes sächsischer Wohnungsgenossenschaften, »geht es uns noch besser als allen anderen«.

Doch auch der VSWG beobachtete 2013 eine beunruhigende Entwicklung: Der Leerstand von Wohnungen ging erstmals seit Jahren nicht mehr zurück. Zwar liegt der Anteil mit 7,9 Prozent deutlich unter den 13,5 Prozent von 2002. Da fanden sächsische Genossenschaften für 46 763 ...


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