Werbung

Unterkunft für Flüchtlinge offenbar klar

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Ein schnelles Ende der unhaltbaren Zustände in der besetzten Schule in Kreuzberg nach dem gewaltsamen Tod eines Flüchtlings hängt jetzt von einer Einigung im Senat ab. Der Bezirk setzt den Flüchtlingen keine Frist zum Verlassen der Schule. »Das liegt gar nicht in unserem Verantwortungsbereich«, sagte der Sprecher des Bezirksamtes, Sascha Langenbach. »Wir warten auf ein Angebot von Sozialsenator Czaja für eine alternative Unterkunft.«

»Wir haben eine Unterkunft«, sagte eine Sprecherin von Sozialsenator Mario Czaja (CDU). »Wenn die Registrierung der Flüchtlinge abgeschlossen ist, steht die Unterkunft bereit.« Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) sagt dagegen, sie brauche erst eine Unterkunft für die Flüchtlinge. Erst dann könne sie mit der Registrierung beginnen.

Kreuzberg habe sich bisher im Umgang mit Flüchtlingen als unfähig erwiesen, kritisierte die frühere Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU) im rbb-Inforadio. Sie hatte zusammen mit Kolat mit den Flüchtlingen vom Kreuzberger Oranienplatz verhandelt. Innensenator Frank Henkel (CDU) sagte der »Berliner Zeitung«, es wäre unredlich, Herrmann die Schuld am Tode des Flüchtlings zu geben. »Aber ob Frau Herrmann angesichts der eklatanten Missstände an der Schule noch ruhig schlafen kann, muss sie beantworten.«

Bau-Stadtrat Hans Panhoff (Grüne) hatte den Bewohnern am Vorabend mitgeteilt, dass sie die Schule nach dem Willen des Bezirksamtes verlassen sollen. Nach dem gewaltsamen Tod eines Flüchtlings will der Bezirk so die unhaltbaren Zustände in der überfüllten Schule beenden. Die Schule soll zu einem internationalen Flüchtlingszentrum umgebaut werden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!