Schützenhilfe für Hitler & Konsorten

Waldemar Pabst und die Gesellschaft zum Studium des Faschismus

  • Von Manfred Weißbecker
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auf dem Büchermarkt erschienen bereits bemerkenswerte Untersuchungen über jenen Generalstabsoffizier, der eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der deutschen Novemberrevolution und der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht einnahm: Waldemar Pabst. Die vorliegende Publikation fügt dem Wissen über den umtriebigen Antidemokraten weniger Bekanntes hinzu. So hat Pabst Ende 1931 die Gesellschaft zum Studium des Faschismus (GSF) ins Leben gerufen. Dieses speziellen Kapitels auch der Vorgeschichte der hitlerfaschistischen Diktatur hat sich Manfred Wichmann detailliert angenommen. Die GSF entstand, nach dem die ersten Bündnisversuche der NSDAP mit der Deutschnationalen Volkspartei sowie dem Stahlhelm an unüberwindlich scheinende Interessen gestoßen waren. Tragfähige Schnittmengen einer künftigen rechten Koalitionsregierung sollten gefunden werden. Darüber hinaus bemühte sich Pabst, wenngleich erfolglos, um die Schaffung eine...


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