Ein Cop sieht schwarz

Im Kino: Ryan Cooglers furioses Regiedebüt «Fruitvale Station»

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Fruitvale Station« beginnt mit verwackelten Amateuraufnahmen, die eine unübersichtliche Gemengelage in einem Vorortbahnhof zeigen. Da liegen ein paar junge Männer auf dem Boden, ein paar Polizisten stehen vor und über ihnen, ziemlich viel wirrer Lärm ist zu hören. Mindestens ein Zuschauer filmt die Vorgänge auf dem Bahnsteig aus einem haltenden Bahnwaggon. Schließlich ein dumpfer Knall, ein vielfacher Aufschrei. Dann beginnt der eigentliche Film.

Oscar Grants Chancen sind von Anfang an nicht gut. Jung, schwarz, arbeitslos, Vater einer kleinen Tochter (deren unverheirateter Mutter er nicht immer die Treue hält) und vorbestraft mit Knasterfahrung - das sind, zumal in den USA, keine guten Vorzeichen für eine unbeschwerte Zukunft. Aber der junge Mann hat eine liebevolle Familie, viel Charme und jede Menge gute Vorsätze: nicht mehr lügen, nicht mehr betrügen, nicht mehr dealen und ganz bestimmt nie wieder zur Arbeit zu spät kommen ...


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