Anke Engelmann 03.05.2014 / Vermischtes

Mit Lügentee nach Übersee

In Radebeul betreibt der Objektkünstler Reinhard Zabka das schönste Nichts-Museum der Welt - doch die Stadt will das Haus lieber verkaufen

Wer hier eintritt, hat sofort ein Leuchten in den Augen. Pling! Als würde ein Schalter umgelegt. Der Kopf dreht nach rechts und links, der Mund rundet sich, ein »Oh« steigt aus der Kehle. Schon eilt der Hausherr herbei, ein freundlicher Mann mit Zopf und Nickelbrille, begrüßt die Gäste und schenkt Tee ein: Spezial-Lügentee, gebraut nach einem uralten Rezept von Hildegard von Bingen. Mit der Tasse in der Hand bleibt man vorm Orakel-Glücksrad stehen, das Antwort auf jede, wirklich jede Frage verspricht. »Guck mal, da!« »Verrückt, ne?« Und dann: »Dass es so was gibt hier, das hätt’ch nich gedacht!«

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: