»Soko Klassikerschwund« und ein bockiger Schiller

Für die Weimarer Künstlerin Christiane Kloweit muss Karbarett »links sein« - nach 20 Bühnenjahren verabschiedet sie sich nun vom Publikum

  • Von Doris Weilandt, Weimar
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Mikrokosmos Weimar bietet der Kabarettistin Christiane Kloweit viel Stoff für ihre Programme, in denen sie von ihrem »Musenwitwensitz« aus die Welt erklärt. Nach 20 Jahren verlässt sie nun die Bühne.

Das thüringische Weltdorf Weimar ist für Christiane Kloweit voll von Skurrilem und Absurdem. Und niemand eignet sich mehr für ein Kabarett aus der Klassikerstadt wie das Dichterpaar, an dessen Denkmal auf dem Theaterplatz jeder Tourist vorbeikommt. In Kloweits Programm »Goethe & Schiller - die Außerirdischen« steigen die beiden vom Sockel, um frei zu sein. Kaum ihrem eigenen Mythos entkommen, packt sie der Hunger nach diesseitigem Leben. Während sie versuchen, sich wie ganz normale Bürger durch Weimar zu bewegen, wird eine »SOKO Klassikerschwund« eingerichtet, um die Nationalheiligen aufzuspüren. Auf Schillers Anraten meldet sich Goethe arbeitssuchend bei der Agentur. Doch trotz oder gerade wegen seiner akademischen Bildung taugt er nicht für die angebotenen Jobs. Nach weiteren gescheiterten Versuchen, sich mit eigener Arbeit eine Thüringer Bratwurst zu verdienen, kehren die beiden geläutert auf ihren Sockel zurück.

»Mein ...

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