Guido Speckmann 09.05.2014 / Berlin / Brandenburg

Unkoordiniert gegen Niedrigstlöhne

LAK stellt Untersuchung über Umgang von Jobcentern mit sittenwidriger Bezahlung vor

Trotz eines wenig kooperativen Verhaltens der Jobcenter kritisieren Landesarmutskonferenz (lak) und DGB Berlin, dass die Arbeitsagenturen ohne Strategie gegen sittenwidrige Löhne vorgehen.

Die guten Nachrichten vom Berliner Arbeitsmarkt halten an. Erst letzte Woche hieß es, der Stand der Arbeitslosigkeit sei so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Allerdings haben da nicht alle etwas von. Denn, so eine zentrale Botschaft der am Donnerstag vorgestellten Studie »Sittenwidrige Beschäftigung und Berliner Jobcenter«, die Zahl der sogenannten Aufstocker stagniert auf hohem Niveau. Die vom Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise erstellte Untersuchung beziffert jene Lohnabhängigen, die von ihrem Lohn nicht Leben können und deshalb zusätzlich ALG II-Leistungen beziehen, auf rund 105 000. Das sind rund acht Prozent aller in Berlin Beschäftigten. Von den Aufstockern seien 55 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

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