Wunsch des UN-Generalsekretärs nicht erhört

MINURSO-Mission für die Westsahara ein Jahr verlängert / Mandatserweiterung aber von Frankreich blockiert

  • Von Jerko Bakotin
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die UNO-Mission in der Westsahara ist zwar für ein Jahr verlängert worden - doch wieder wird sie ohne die Aufgabe bleiben, die Menschenrechtslage in dem Territorium zu beobachten.

MINURSO - das ist die 1991 vom Weltsicherheitsrat ins Leben gerufene »UN-Organisation für die Abhaltung eines Referendums in der Westsahara«. Dieser Tage verlängerte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Mission in ihrer bisherigen Form, obwohl UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im April darüber hinaus die Einsetzung eines Menschenrechtsbeobachters gefordert hatte.

Der größte Teil des Territoriums der Westsahara - das etwas größer als Großbritannien ist, aber nur etwa eine halbe Million Einwohner zählt - wurde 1975 von Marokko besetzt. Bis 1991 hatte die Frente Polisario, die nach Unabhängigkeit der ehemaligen spanischen Kolonie strebt, einen Guerillakrieg gegen die nordafrikanische Monarchie geführt. Damals wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt, mit dem Ziel einer Volksabstimmung. Die aber hat wegen marokkanischer Obstruktionen niemals stattgefunden.

»Marokko geht seit Jahren unverhältnismäßig hart gegen friedlich...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 619 Wörter (4341 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.