Werbung

Einmischung oder Ermutigung?

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die für größeres Aufsehen sorgen: Als am Samstagnachmittag um kurz nach halb fünf der Antrag P.6 aufgerufen wird, denkt niemand daran, dass daraus eine Nachricht wird. Sahra Wagenknecht gibt später zu Protokoll, sie habe die Initiative der Kreisverbände Bielefeld, Gütersloh und anderer gar nicht gekannt. Dabei betreffen der unscheinbare Satz auf Seite 53 im Antragsheft I und seine 14 Zeilen Begründung die stellvertretende Fraktionsvorsitzende zumindest indirekt: Der Parteitag solle die Bundestagsfraktion auffordern, »bis zum Ende des Jahres eine quotierte Doppelspitze zu wählen«. Die Frage einer quotierten Doppelspitze in der Linksfraktion hatte bekanntlich immer wieder für Diskussionen in der Partei gesorgt. Im Berliner Velodrom kommt der Antrag nach einigem formalen Hin und Her zur Abstimmung - die Aufforderung wird knapp mit 220 Ja-Stimmen bei 193 Nein-Voten und 26 Enthaltungen beschlossen. Nach Ansicht von Linkenchef Bernd Riexinger, der sich am Sonntag gegenüber der dpa dazu äußerte, ist der Fraktionsvorstand im Bundestag »bis Herbst 2015 gewählt. Dabei bleibt es. Dann gilt die Empfehlung des Parteitags.« Wagenknecht hatte zuvor gegenüber dem »Tagesspiegel« von einem »ernstzunehmenden Beschluss« gesprochen, über den müsse man »jetzt in der Fraktion reden«. Schließlich sei »der Parteitag das höchste Gremium der Partei«. Andere Stimmen verwiesen indes darauf, dass man der Fraktion in ihre Personalentscheidungen nicht hineinreden könne. tos

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!