Leichen als Touristenattraktion

Kirche wie auch Tourismuswerber üben Kritik an Plänen für »Körperweltenmuseum« im Stadtzentrum

Gunther von Hagens’ Schau der Plastikleichen sorgt nach wie vor für Unmut. Kuratorin Whalley hält an der Idee einer Dauerausstellung fest.

Trotz breiter Kritik an dem geplanten »Körperwelten«-Museum in Berlin will die Kuratorin an dem umstrittenen Vorhaben festhalten. »Wir verfolgen seit 1997 die Idee, ein Menschen-Museum einzurichten«, sagte Angelina Whalley der »Berliner Morgenpost«. Klar sei immer gewesen, dass das Museum in Deutschland sein sollte. Berlin als zentraler Ort Europas biete den Vorteil, dass die »Körperwelten«-Labore im ostbrandenburgischen Guben nicht weit seien.

In Berlin war in den vergangenen Wochen die Kritik an dem Museum gewachsen. Vertreter der Kirchen, Politik und auch Tourismuswerber lehnen die dauerhafte Ausstellung mit Leichen-Präparaten kategorisch ab. Der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens will ab Herbst mitten im Stadtzentrum auf rund 1200 Quadratmetern insgesamt 20 menschliche Körper und 200 ...

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