Dagobert Kohlmeyer 13.05.2014 / Sport

Leise Sportart will laut protestieren

Schachbund nimmt Streichung der Förderung nicht hin

Das Bundesinnenministerium hat die Förderung für den Deutschen Schachbund gestrichen. Schock und Ärger über jährlich fehlende 130 000 Euro reichen vom Präsidium bis zum kleinen Verein.

Im Jahr 2013 warf das Bundesinnenministerium (BMI) überraschend eine Frage auf: Warum sei der Schachsport nach den Richtlinien des 2006 gegründeten DOSB überhaupt noch förderungswürdig? Hier sei das Kriterium der »eigenmotorischen Aktivität« doch nicht erfüllt, oder? Sogleich setzte der Deutsche Schachbund alle sportpolitischen Hebel in Bewegung und versammelte die Landessportbünde und den kompletten Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hinter sich. Einstimmig entschied die DOSB- Mitgliederversammlung im Dezember, den DSB weiterhin als förderungswürdig einzustufen.

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