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»Anti-AfD-Protest ist ungenügend«

Marie Fischer meint, die Linke müsse den Widerstand gegen die AfD verschärfen

Die Kampagne »Nationalismus ist keine Alternative« richtet sich gegen die Europawahlkampagnen der AfD und anderer Rechtspopulisten. Mit Marie Fischer sprach für »nd« John Malamatinas über EU-Kritik von rechts, die Krisenpolitik der Troika und wie sich die Kampagne »Nationalismus ist keine Alternative« in den Blockupy-Aktionstagen vom 15. bis 25. Mai verortet.

nd: Sie haben eine Anti-AfD-Kampagne gestartet. Warum?
Fischer: Auch wenn momentan viel über die unterschiedlichen Strömungen in der AfD gesprochen wird: Was Neoliberale, Ultrakonservative und christliche Fundamentalisten vereint, ist ein aggressiver Nationalismus. Insofern führt die häufig gestellte Frage, ob die AfD eine rechtsextreme oder »nur« eine rechtspopulistische Partei ist, in die Irre. Denn die AfD fungiert insgesamt als rechtes Sprachrohr und versucht, soziale Konflikte ethnisch zu begründen. Der Leistungsrassismus der angeblich demokratischen Mitte findet hier einen parteipolitischen Ausdruck.

Damit ist die Überzeugung gemeint, Menschen sollten nach ihrer Leistung und ihrem Nutzen für die Gesellschaft bewertet werden.
Richtig. Die Gefahr, die daraus folgt, ist zum einen, dass der gesellschaftliche Diskurs weiter nach rechts verschoben wird; das würde faktisch eine Eskalation der deutschen Standort- und Interes...


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