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Kritik am Sparkurs beim Krankengeld

Berlin. Gesetzliche Krankenkassen versuchen nach Expertenangaben immer wieder, beim Krankengeld zu sparen und Versicherte zum Arbeiten zu drängen. »Besonders häufig taucht das Thema in unserer Beratung im Kontext psychischer Erkrankungen auf«, sagte der Geschäftsführer der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD), Sebastian Schmidt-Kaehler. Bereits im vergangenen Sommer hatte die Patientenberatung auf tausende solcher Fälle aufmerksam gemacht. Seither sei das Problem in der Beratungspraxis der UPD nicht geringer geworden, sagte Schmidt-Kaehler. Die Krankenkassen wiesen die Vorwürfe zurück. »Tag für Tag werden aus den Portemonnaies der Beitragszahler 27 Millionen Euro für Krankengeld ausgegeben, das sind fast zehn Milliarden Euro im Jahr«, erklärte der GKV-Spitzenverband der gesetzlichen Kassen. »Es ist ein täglicher Balanceakt der Krankenkassenmitarbeiter, darauf zu achten, dass das Geld auch seriös ausgegeben wird«, so Sprecher Florian Lanz. »Wenn es im Einzelfall dazu kommt, dass sich ein Versicherter bedrängt fühlt, dann ist das ein Fehler, aus dem die Kassen lernen.« dpa/nd

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