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Portugal ohne Hilfe

Land verlässt EU-Rettungsschirm

Lissabon. Portugal steht nach drei Jahren unter dem EU-Rettungsschirm finanziell wieder auf eigenen Beinen. Anlässlich des Ausstiegs aus dem 78 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm sicherte die konservative Regierung am Samstag in Lissabon eine Fortsetzung ihrer sogenannten Reformpolitik zu. Sie präsentierte auch ein mittelfristiges Strategiepapier »Weg zum Wachstum«. »Wir haben noch viel Arbeit vor uns«, betont Ministerpräsident Pedro Passos Coelho in dem Dokument.

Wie zuvor Irland entschied sich auch Portugal für einen »sauberen Austritt«: Lissabon will keine Kreditlinie für den Notfall beantragen. Die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten Portugal 2011 vor dem Bankrott bewahrt. Nach Portugals Ausstieg bekommen nur noch Griechenland und Zypern Finanzhilfe aus dem internationalen Geldtopf.

Die EU-Kommission betonte allerdings, sie erwarte von Portugal im Interesse eines Aufschwungs und angesichts der »inakzeptabel hohen Arbeitslosigkeit« von rund 15 Prozent eine Fortsetzung der Reformpolitik. Das Verlassen des Rettungsschirms sei »ein Grund zum Feiern, aber kein Grund für Selbstzufriedenheit«, erklärte der für Währungsfragen zuständige EU-Kommissar Siim Kallas. dpa/nd

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