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Empörte atmen durch

Blockupy-Demonstrationen in Spanien und Frankreich mit bescheidener Teilnahme

  • Von Ralf Streck, San Sebastián und Robert Schmidt, Lyon
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Zulauf zu den Blockupy-Protesten in Spanien und Frankreich hielt sich am Wochenende in Grenzen.

Fast genau vor drei Jahren traten die Indignados (Empörten) in Spanien auf die politische Bühne: Am 15. Mai 2011, dem sie auch ihr Synonym Movimiento 15-M (Bewegung 15. Mai) verdanken. Ihr symbolträchtigster Platz war der Puerta del Sol in Madrid. Am Samstag kehrten mit einer Demonstration etwa 1000 Menschen auf diesen zentralen Platz zurück. Doch die Bilder von einem völlig überfüllten Puerta del Sol, der wie viele andere Plätze im Land wochenlang besetzt war, wiederholten sich nicht. »Keine Grenzen, keine Schulden, keine Angst« lautete das Motto, mit dem der Jahrestag gefeiert wurde, an dem vor drei Jahren auf dem »Sol« die Empörten-Bewegung entstand. Demonstriert wurde nicht nur in Madrid, sondern auch in etlichen weiteren Städten des Landes. Auch dort wurde deutlich gemacht, Teil der dezentralen Blockupy-Proteste zu sein, die noch bis zum 25. Mai andauern werden. Auf dem »Sol« wurden der internationale Charakter und der »gemeins...


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