»Das Leben ist nicht fair«

Relegation: Greuther Fürth bleibt ein hoffnungsvoller Zweitligist, der Hamburger SV steht nach dem Klassenerhalt vor einem großen Umbruch

  • Von Christoph Ruf, Fürth
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Greuther Fürth war Erstligist HSV in den Relegationsspielen mindestens ebenbürtig und steigt trotzdem nicht auf. In Hamburg blickt man dennoch nicht so optimistisch in die Zukunft wie beim Zweitligisten.

Susanne Kramer ist weder verwandt noch verschwägert mit dem Cheftrainer von Greuther Fürth. Doch der Verdacht liegt nahe, dass die Pressesprecherin der Stadt Fürth am Sonntag gegenüber den »Fürther Nachrichten« genau das ausgesprochen hat, was der Coach aus protokollarischen Gründen nicht darf: »Unheimlich bitter«, fand es die Frau aus dem Rathaus, »dass wir es gegen diesen schlechten Gegner nicht geschafft haben.« Auch den Spielern war nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV die Verbitterung anzumerken. Es gibt ja auch Schöneres, als ungeschlagen aus der Relegation auszuscheiden. »Wir waren in beiden Spielen das bessere Team, aber das Leben ist nicht fair«, sagte Keeper Wolfgang Hesl, dem das 0:0 im Hinspiel noch schwer im Magen lag.

Allerdings mussten sich die Fürther auch ein paar Vorwürfe gefallen lassen. Schließlich hatten sie im Hinspiel trotz allerbester Chancen kein Tor erzielt und dem HSV am Sonntag im ersten Durchgang di...


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