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Entwicklungsländer sind die großen Verlierer

Das geplante EU-USA-Handelsabkommen TTIP würde vor allem Afrika wichtige Handelsanteile kosten

  • Von Rolf-Henning Hintze
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Montag begann eine neue Verhandlungsrunde für das geplante Handelsabkommen EU-USA, das TTIP. In Afrika könnte es dadurch laut Studien hohe Einkommensverluste zur Folge haben.

Die Ablehnung des geplanten Handel- und Investitionsabkommens EU -USA (TTIP) hat in Deutschland in den letzten Monaten überraschend stark zugenommen. Wenig Beachtung haben die Medien bisher aber den voraussehbaren desaströsen Konsequenzen des Abkommens für die Entwicklungsländer geschenkt. Dabei hat die Bertelsmann-Stiftung, ein Propagandist des TTIP-Abkommens, schon vor Monaten eine Studie des Münchner ifo-Instituts veröffentlicht, die in aller Deutlichkeit voraussagt, dass besonders die Entwicklungsländer Verlierer des geplanten Abkommens wären.

Das geplante TTIP-Abkommen, für das sowohl CDU wie SPD werben, will Umwelt- und Arbeitsstandards zwischen EU und den USA angleichen und sogenannte Schiedsstellen, bestehend aus drei privaten Wirtschaftsanwälten, vertraglich verankern. Bei diesen könnten Konzerne dann von Staaten hohe Schadensersatzzahlungen einklagen, wenn sie zum Beispiel durch schärfere Gesetze ihre Gewinne geschmä...


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