Milliardenprofit durch Zwangsarbeit

Internationale Arbeitsorganisation prangert Gewinn aus Sklaverei und sexueller Ausbeutung an

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Sexuelle Ausbeutung und Zwangsarbeit sind auch im 21. Jahrhundert noch weit verbreitet. Das dokumentiert ein Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

»Ich hatte damals noch nicht gelernt, welches Maß an Unmenschlichkeit der Mensch dem Menschen antun kann und zu welchem grenzenlosen Ausmaß an Verderbtheit der Mensch für die Profitgier bereit ist.« Diese Worte Solomon Northups, Autor von »12 Years A Slave«, einem 1853 erschienenen Werk über den Freiheitskampf eines afroamerikanischen Sklaven, leiten die Schlussfolgerungen des Berichts »Profite und Armut« der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über die Zwangsarbeit im 21. Jahrhundert ein. Eben weil Northups Aussagen nach Auffassung der ILO-Autoren die aktuelle Lage treffend beschreiben. Nach Northups Vorlage schuf der Regisseur Steve McQueen den gleichnamigen, mit einem Oscar prämierten Film.

Vor den Schlussfolgerungen kommt auch bei der ILO die Bestandsaufnahme. Sie ist erschreckend. 21 Millionen Menschen weltweit werden zur Zwangsarbeit genötigt ...


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