Weltnaturerbe durch Baupläne in Gefahr

Umweltschützer zum geplanten Megakohlehafen am Great Barrier Reef und die Beteiligung der Deutschen Bank

Julien Vincent ist führender Aktivist beim Verband Marketforces, der sich gegen die Finanzierung umweltschädlicher Projekte engagiert. Seit über einem Jahrzehnt arbeitet er für gemeinnützige Organisationen in Australien und im Ausland. Tony Brown ist Gründer von True Blue Sailing, einem Reiseveranstalter, der jährlich 14 000 Touristen auf Tages- und Nachttouren durch das Riff geleitet. Der Vorsitzende der Whitsunday Charter Boat Industry Association arbeitet in Umweltschutzfragen eng mit der Regierung zusammen. Mit ihnen sprach Sebastian Blum.

nd: Die indische ADANI-Gruppe plant, den australischen Abbot Point zum weltweit größten Kohlehafen auszubauen - und das unmittelbar neben dem Great Barrier Reef. Trotz eindeutiger Warnungen vor den massiven Umweltrisiken steht die Deutsche Bank als Hauptinvestor des Projekts in den Startlöchern. Wie sieht der Bauplan der ADANI-Gruppe aus und was wird zur Durchführung benötigt?

Tony Brown: Nach dem Ausbau sollen tausende Tonnen Kohle aus dem Inland des australischen Bundesstaates Queensland an die Küste transportiert und über den Seeweg nach Indien und China exportiert werden. Dafür muss Infrastruktur gebaut werden. Neben hunderten Kilometern Zugstrecke sollen verschiedene Terminals entlang der Küste entstehen. Außerdem müssen drei Millionen Kubikmeter Meeresgrund ausgehoben werden.

Das klingt nach vielen Arbeitsplätzen, die geschaffen werden.

Julien Vincent: Damit wirbt die Regierung. Jedoch stehen den geschaffenen...

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