Im gallischen Dorf

Eine prominente Runde warnte eindringlich vor dem Transatlantischen Freihandelsabkommen

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Ein Sturm kommt auf. Rette sich wer kann. Und wer nicht kann, der wappne sich innerlich und ziehe sich warm an. Von solch fatalistischer Qualität war die vorherrschende Stimmung nach einer Podiumsdiskussion zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) am Dienstagabend. »Verteidigt die Kultur!« war die prominent besetzte Debatte in der Berliner Akademie der Künste überschrieben. Und viele, die vorher vielleicht noch nicht einmal sicher waren, ob »unsere« Kultur vor dem Abkommen mit den USA tatsächlich »gerettet« werden muss, verließen den Saal als glühende TTIP-Gegner.

Wenn das zutrifft, was hier berufene Münder zum Thema ausbreiteten, konnte sich am Schluss nur noch eine Frage aufdrängen: Warum in aller Welt wird ein solch infames, destruktives Werk von europäischen Politikern überhaupt diskutiert?

Dass es auf dem Podium keinen Fürsprecher des Abkommens gab, war der Vielfältigkeit der Debatte natürlich abträglich. »W...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1127 Wörter (7766 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.