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Will denn keiner mehr Olympia?

Dass die Einwohner Krakows eine Bewerbung ablehnen, zeigt die Probleme des IOC mit seinem Spitzenprodukt

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wien, Graubünden, München und nun auch Krakow. In Europa scheitern immer mehr Olympiabewerbungen bei Volksentscheiden. So langsam gehen dem IOC die Kandidaten aus.

Zum 30. Mal jähren sich im Juli die Olympischen Sommerspiele von Los Angeles. Die Stadt an der Westküste der USA durfte diese 1984 ausrichten, obwohl viele Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit dem privaten Finanzierungskonzept nicht einverstanden waren. Aber es blieb keine Wahl: Nach den Verlustspielen in Montreal 1976 wollte niemand mehr die Spiele ausrichten, niemand außer Los Angeles. Die Amerikaner und der neue IOC-Chef Juan Antonio Samaranch kommerzialisierten die Spiele daraufhin - und siehe da: Man konnte mit ihnen sogar Profit machen. So fanden sich für die Folgejahre ganz schnell wieder neue Bewerber.

30 Jahre später lässt ausgerechnet jenes Profitstreben dem IOC die Kandidatenstädte plötzlich wieder durch die Finger rinnen. In Wien (für die Sommerspiele 2028), Graubünden, München und am Sonntag auch Krakow (alle Winter 2022) stimmten die Bürger bei Volksentscheiden gegen Olympiabewerbungen. E...


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