CO2-Steuer im Kohle- und Bergbauland

Südafrika will ab 2016 Klimagasausstoß reduzieren und den Handel mit Gutschriften beleben

  • Von Brendon Bosworth, Kapstadt
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Mit einer Steuer auf den CO2-Ausstoß will Südafrikas Regierung die Unternehmen bewegen, ihre Emissionen zu senken.

Um den Ausstoß von Klimagasen zu drosseln, will die südafrikanische Regierung Verschmutzer künftig mit einer CO2-Emissionssteuer belegen. Auf diese Weise soll das Land den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Volkswirtschaft vollziehen. Bislang liegt Südafrika auf Rang zwölf der weltweit größten Treibhausgasemittenten. Das liegt vor allem daran, dass Kohlekraftwerke etwa 90 Prozent des Stroms liefern.

Die neue Steuer sollte ursprünglich 2015 eingeführt werden. Mittlerweile hat das Finanzministerium den Termin auf Januar 2016 verschoben, da weitere Gespräche geführt werden müssten. Laut den Plänen sollen große Emittenten wie Bergbau-, Kohle- und Stahlunternehmen für 20 bis 40 Prozent ihres gesamten Ausstoßes 11,50 US-Dollar je freigesetzter Tonne CO2-Äquivalent zahlen.

Um die Folgen...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.