Erik Eggers, Köln 03.06.2014 / Sport

Handballmärchen aus Schnarup-Thumby

Fantastische Freude: Flensburg-Handewitt gewinnt die Champions League gegen den ärgsten Rivalen aus Kiel

Europas Handballkönige kommen von der SG Flensburg-Handewitt. Sportökonomisch ist das eine Sensation, sportlich nicht: Das Team spielt am schönsten.

Es war doch eine Fiktion, findet Manfred Werner. »Wenn man das als Drehbuch entworfen hätte, dann wäre diese Dramaturgie als zu fantastisch und unrealistisch abgelehnt worden«, sagt der 78-Jährige. Dass die SG Flensburg-Handewitt tatsächlich die Champions League gewann - im Finale gegen den großen Rivalen THW Kiel (30:28), im Halbfinale nach einem dramatischen Siebenmeterwerfen gegen den FC Barcelona, den erfolgreichsten Klub der Handball-Geschichte - »das ist«, sagt Werner sichtlich bewegt, »wirklich so was von unglaublich«.

Der ehemalige Personalchef der Feldmühle AG war 1990 einer der Motoren, als der heutige Klub aus einer Fusion der SG Weiche-Handewitt mit dem TSB Flensburg entstand. Seinerzeit war die Idee, sich irgendwann mit dem großen THW messen zu können, dem deutschen Vorzeigeklub schon damals. Ein Vierteljahrhundert später ist der THW die Messgröße: Die »Zebras« haben 19 Meisterschaften gewonnen, die SG eine (2004)...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: