Mehrweg schafft Arbeit

Gewerkschaft befürchtet Verlust von Jobs durch steigende Einwegquote

  • Von Susanne Scheckel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Um Arbeitsplätze im Mehrwegsystem zu erhalten, forderte die Gewerkschaft NGG am Montag auf einer Fachtagung in Berlin eine Kennzeichnungspflicht und eine Abgabe auf Einwegverpackungen.

Wenn die Mehrwertquote weiter sinkt, könnten mehr als 100 000 Arbeitsplätze wegfallen, befürchtet der Vize-Chef der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Claus-Harald Güster. Auf einer Fachtagung sprach er sich für eine Kennzeichnungspflicht und eine Abgabe auf Einwegverpackungen aus. »Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssen schon an der Verpackung erkennen, ob sie Einweg oder Mehrweg kaufen«, so Güster. Betriebsräte und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden diskutierten über Möglichkeiten, das Mehrwegsystem zu stärken.

Während Produkte in Einwegverpackungen leicht importiert werden können, wird mit dem Mehrwegsystem der Arbeitsmarkt in der Region gestärkt, so der Tenor. Die Mehrwegquote sinkt allerdings seit Jahren. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag schrumpfte der Mehrweganteil von fast 70 Prozent im Jahr 2004 auf nur noch 46,7 Prozent im Jahr 2011. In der V...

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