Migranten bei Jobsuche noch immer benachteiligt

Düsseldorf. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hat eine anhaltende Benachteiligung von Migranten auf dem Arbeitsmarkt beklagt. »Immer noch gibt es nachweisbare Diskriminierungen von Bewerbern mit vermeintlich fremd klingen Namen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt«, sagte Özoguz der in Düsseldorf erscheinenden »Rheinischen Post«. Insgesamt gelinge die Integration jedoch zunehmend besser, wie ein Fünf-Jahres-Vergleich zeige. Die Zuwanderer in jüngster Zeit seien zudem deutlich besser qualifiziert und hätten zum Teil gute Karrierechancen. Auch die Unternehmen profitierten davon, ihren Fachkräftebedarf mit gut ausgebildeten Einwanderern zu decken, sagte Özoguz weiter. epd/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung