Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Null Punkte für Fahimi

Christian Klemm findet einen SPD-Vorschlag zur Zuwanderung rassistisch

  • Von Christian Klemm
  • Lesedauer: 1 Min.

Die Sozialdemokratie versucht sich gerade als Lobbyorganisation für Migranten in Szene zu setzten. Der Grund ist die Neuregelung zum Staatsbürgerrecht (»Doppelpass«). Wie wenig das mit der Realität zu tun hat, stellte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi jetzt in einer Zeitung klar. Ein Punktesystem soll den Zuzug von Migranten in die Bundesrepublik steuern, so die ehemalige Gewerkschafterin. Die rechte »Alternative für Deutschland« hat sich bereits beschwert, dass die Genossen ihre Positionen vertreten. Rassismus ist unser Alleinstellungsmerkmal, soll das wohl heißen.

Das Punktesystem in Kanada, an dem sich Deutschland laut Fahimi unter anderem orientieren sollte, begünstigt diejenigen Bewerber bei der Vergabe einer Aufenthaltsgenehmigung, die einen Hochschulabschluss, Berufserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse vorweisen können. Sie dürfen sich Hoffnung machen, als Ingenieure oder Fachkräfte zu arbeiten. Viele Zuwanderer, die der Armut in ihren Heimatländern entkommen wollen, können mit diesen Qualifikationen nur in den seltensten Fällen punkten. Sie sind für Wirtschaftskonzerne nicht profitabel, brauchen zunächst finanzielle Unterstützung und holen womöglich noch Familienangehörige nach. Gerade diesen Menschen sollten die Türen sperrangelweit geöffnet werden. Stattdessen will Fahimi sie ihnen vor der Nase zuknallen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln