Nur ein Drittel der Stimmen

Legitimität des Wahlsiegers ist wenig überzeugend

  • Von Manfred Schünemann
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.

Nach der Präsidentenwahl in der Ukraine beeilten sich EU, USA, OSZE und NATO, das Ergebnis für Petro Poroschenko als »überzeugende Legitimation« zu werten. Dazu wurde auf die hohe Wahlbeteiligung (60,3 Prozent) und das Wählervotum von 54,7 Prozent verwiesen.

Die absoluten Zahlen vermitteln ein anderes Bild. Nach den offiziellen Angaben der Zentralen Wahlkommission gab es (ohne Krim und Sewastopol) knapp 33,7 Millionen Wahlberechtigte. In den Wählerlisten waren am Wahltag nur 29,6 Millionen registriert. Durch Änderungen des Wahlgesetzes konnten die Ergebnisse ...


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