»Letzter Anker«

Heike Moldenhauer über die Gefahren durch die neue EU-Richtlinie

Am heutigen Donnerstag verhandeln die EU-Umweltminister über eine neue Gentechnikrichtlinie. Ihre Zustimmung gilt als sicher. Kritiker 
befürchten den Anfang vom Ende einer weitgehend gentechnikfreien Zone.

nd: Heute entscheiden die EU-Umweltminister über eine Änderung der Gentechnikgesetzgebung. Was erwarten Sie?
Moldenhauer: Ich erwarte den schlimmsten Fall, dass der Vorschlag der griechischen Präsidentschaft angenommen wird. Wir befürchten, dass damit die Zulassungsverfahren beschleunigt werden. Denn die Mitgliedsstaaten, die gentechnikkritisch sind, haben damit ein Angebot, sich rauszukaufen: Sie können auf ihrem Territorium ein Anbauverbot durchbringen und müssen dafür im Gegenzug - auf EU-Ebene - für eine Zulassung stimmen. Das würde bedeuten, dass unterm Strich die Zulassungsverfahren beschleunigt würden.

Warum sollten die Länder das tun?
In dem Vorschlag bekommen die Konzerne eine starke Rolle zugeschrieben. Das Verfahren besagt, dass ein Mitgliedstaat, der keinen Anbau auf seinem Territorium will, sich mit dem Gentechnikkonzern verständigen muss, der diese bestimmte Pflanze vermarkten will. Er muss sich sozusagen das...

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