Ballmächtiger!

Die Elf: eine Zahl für Karneval und Religion und sogar für Schnaps - also für die schöne Grobheit Fußball

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Die Welt ist kapitalkriminell, Brasilianer protestieren gegen WM-Protz. Dennoch: Wir wollen jetzt freudig, der Bedrohlichkeit des Wortes zum Trotz, den - Anpfiff!

Wer sich jede Jacke anzieht, steht bald nackt da. So werden Denkmäler heutzutage nicht mehr geschleift, sondern kostümiert. Dem steinernen Karl Marx in Chemnitz haben Freunde eines eher schlicht zu nennenden Denksports unmittelbar vor der WM ein Trikot übergestreift: Verweis darauf, dass die Bälle, die sich Politiker zuwerfen, endlich in Volkseigentum überführt werden sollten? Oder Nominierung eines Linksaußen, in dessen Namen viele Selbsttore geschossen wurden? Auch der berühmten Christus-Statue auf dem Corcovado von Rio de Janeiro wurde - vom italienischen Fernsehen - eine Fußballerkluft angetan. Was nicht nur eine schwere Strafe nach sich zog, sondern natürlich auch ermuntert (Missbrauch ist Christus gewohnt), sofort vom Heiland auf dessen elf Jünger und auf die elf Spieler einer Mannschaft zu schließen. Fußball stachelt sie gerade jetzt vehement an - diese Gier nach groben Kurzschlüssen von Nichts auf Alles. Und wo schon der Nam...

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