ISIS schaut nach Bagdad

Die ISIS-Kämpfer in Irak wollen Bagdad erobern. Am Donnerstag sei man man weiter an die Hauptstadt herangerückt. Das Parlament verweigert der Regierung die Gefolgschaft.

Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat im Kampf gegen ISIS* eine politische Niederlage im eigenen Lager einstecken müssen. Das Parlament in Bagdad verweigerte dem Regierungschef Notstandsmaßnahmen, die ihm mehr Befugnisse gegeben hätten. Das Parlament war nicht beschlussfähig, weil viele Abgeordnete der Krisensitzung ferngeblieben waren, berichtete das Nachrichtenportal »Al-Sumaria News«.

ISIS-Kämpfer rückten am Donnerstag nach eigenen Angaben bis auf 60 Kilometer an Bagdad heran. Ihr Vormarsch sei aber gestoppt worden, melden regierungsnahe Quellen. In der nordöstlichen Provinz Dijala sei ISIS mit irakischen Truppen zusammengestoßen. Rund 50 Kämpfer seien bei Gefechten getötet worden. ISIS habe sich daraufhin wieder zurückgezogen, hieß es. Die irakische Armee errichtete in Bakuba, der Provinzhauptstadt von Dijala, eine gemeinsame Front mit Polizeikräften und freiwilligen Stammeskämpfern.

Auch in Kirkuk solle...

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