Werbung

Sieben Tage, sieben Nächte

Tom Strohschneider und die Redaktion blicken auf das Wendejahr 1989 zurück

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Hut ab vor ihrer Hoffnung«, schrieb Ende 1989 ein Leser an das ND. »Ich habe für Sie keine. Graben Sie sich ein!« Da diese Zeitung dem Ratschlag damals glücklicherweise nicht gefolgt ist, besteht nun Gelegenheit, zurückzublicken: auf den Herbst 1989 und vor allem auf die Wende im ND. Das ist mehr als eine zeithistorische Pflichtübung in einer Zeitung, die sich einmal »Zentralorgan« einer Partei nannte - und die heute vor allem eines ist: Lesestoff fürs Zentralorgan, ob Sie darunter nun ihr Hirn oder ihr Herz verstehen wollen.

Was uns am Herbst 1989 noch immer interessiert? Zum Beispiel wie die Wende sich zögerlich erst, dann mit ganzer Wucht auch im ND vollzog. Was die Leserinnen und Leser in jener Zeit des Umbruchs an die Redaktion schrieben. Wie Kolleginnen und Kollegen von heute auf ihre Wendezeit zurückblicken. Was der Bürgerrechtler und Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, über DDR-Biografien sagt. Was es mit dem »Wenderoman« auf sich hat. Warum ein Gewerkschafter 1989 von Niedersachsen nach Magdeburg ging. Wie die ostdeutsche Fotografin Ute Mahler damals den Westen sah. Und was die Kindersendung Sandmännchen mit der großen Politik zu tun hatte.

Auf den ersten Seiten dieses Wochen-nd finden Sie Grafiken von Matthias Görnandt, der im Herbst 1989 das ND zum Gegenstand seiner künstlerischen Bearbeitung machte. »Wenn man Zeitungen nicht mehr lesen kann, sollte man Zeitungen übermalen!«, sagt Görnandt im Rückblick - mehr über den Maler, Grafiker und Autor, der 1952 in Bad Frankenhausen geboren wurde, in den 1970er Jahren Theologie studierte und später unter anderem für Theater, Funk und Fernsehen arbeitete, können Sie auf Seite 21 lesen. Görnandt war Anfang der 1990er Jahre Fachbereichsleiter für Kultur und Medien in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, arbeitete für die Landeszentrale für politische Bildung und ist seit 1998 wieder freiberuflich schaffen - in Berlin, in Krams in der Prignitz oder in Warnkenhagen im Klützer Winkel.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!