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Nazi auf Jobsuche

Hessischer NPD-Kader muss seinen Posten beim Jobcenter räumen

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mit der Kündigung des Jobcenter-Mitarbeiters und hessischen NPD-Funktionärs Stefan Jagsch hat die Stadtverwaltung der Bankenmetropole Frankfurt am Main auf wochenlange Proteste reagiert. »Für hochrangige Mitglieder einer rechtsextremen Partei ist kein Platz in der Frankfurter Stadtverwaltung«, begründete der auch für Personalfragen in der Stadtverwaltung verantwortliche Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) den Rauswurf.

Anfang Mai war bekannt geworden, dass Jagsch bereits seit etlichen Jahren in den Diensten der Stadt stand und am Infoschalter des Jobcenters im Industrievorort Höchst unter anderem für den Empfang von ankommenden Langzeitarbeitslosen und deren Weitervermittlung an Sachbearbeiter eingesetzt war.

Jagsch ist nicht irgendein NPD-Mitläufer, sondern Vizechef seiner Partei in Hessen und eng vernetzt mit militanten Neonaziorganisationen wie »Freies Netz Hessen« oder »Bruderschaft Hessen«. Er gehört seit 2002 se...


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