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Der Unsinnspalast am Amazonas

England und Italien müssen am Samstag als erste im Hitzestadion von Manaus spielen

  • Von Frank Hellmann
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein Viertel der WM-Teilnehmer wird sich mit den Erfordernissen arrangieren müssen, die ein Besuch von Manaus im Amazonasgebiet mit sich bringt. Italien und England machen am Samstag den Anfang.

Vielleicht muss man einfach ein Pragmatiker wie Jürgen Klinsmann sein, um die hitzige Debatte cool lächelnd zu ersticken. »Ich war schon in Manaus«, sagt der Weltbürger mit Wohnsitz am Sonnenstrand von Kalifornien, »wenn ich das mit Miami vergleiche, dann brennt es in Florida mehr!« Alles kein Problem, WM-Spiele unweit des Äquators mitten im Amazonasgebiet abzuhalten? Bei einer Hitze und Luftfeuchtigkeit, die jeden Widerstand bricht? Nur folgende Einschränkung will der Trainer der US-Boys noch zulassen: »Für Europäer wird das schon anders.« Und wie es die Auslosung will, wird der umstrittenste Spielort dieses Turniers am Wochenende mit zwei ehemaligen Weltmeistern vom alten Kontinent eröffnet: England gegen Italien (Samstag 18 Uhr Ortszeit) lautet die Auftaktpartie für die Arena da Amazonia, eine Spielstätte für 42 000 Zuschauer, die an ein Ufo erinnert, das in Richtung Norden zwischen Stadtzentrum und Flughafen gelandet ist.

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