Werbung

Bestechung vorgeworfen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Welzow. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin ermittelt gegen die Bürgermeisterin von Welzow (Spree-Neiße) wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft und bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins »Der Spiegel«. Die Staatsanwaltschaft machte zu den Inhalten der Ermittlungen keinerlei Angaben.

Der Verteidiger von Bürgermeisterin Birgit Zuchold (SPD), Nicolas Becker, sagte der Nachrichtenagentur dpa am Montag, es gehe um einen Beratervertrag zur Ausgestaltung der vertraglichen Modalitäten rund um die Erweiterung des Tagebaus Welzow-Süd. »Die Bürgermeisterin soll angeblich dafür gesorgt haben, dass eine Kanzlei ein Ausschreibungsverfahren für einen Beratervertrag für die Stadt gewinnt. Im Gegenzug soll sie kostenlosen Rechtsrat für eine Angelegenheit der Stadt bekommen haben, die nicht im Leistungsspektrum des Vertrags war«, sagte Becker. Die Vorwürfe hätten »überhaupt keine Substanz«.

Bei Welzow im Landkreis Spree-Neiße betreibt der Energiekonzern Vattenfall einen seiner Braunkohletagebaue. Die rot-rote Landesregierung hatte Anfang des Monats trotz massiver Proteste grünes Licht für die Erweiterung der Grube gegeben. 200 Millionen Tonnen Braunkohle will der Energiekonzern dort ab dem Jahr 2026 fördern, um das Kraftwerk Schwarze Pumpe mit dem Brennstoff zu versorgen. Dafür müssten 800 Menschen aus dem Dorf Proschim und aus einem Welzower Wohngebiet umsiedeln. Proschim gehört zur StadtWelzow. Das Dorf ist eingemeindet. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!