Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Neuschwanstein statt Karl-Marx-Allee

Bürgerinitiativen enttäuscht: Nachkriegsmoderne noch zu jung fürs Welterbe

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Kultusminister lehnten Berliner Welterbe-Vorschläge ab. Bürgerinitiativen fordern neuen Anlauf, der Senat denkt drüber nach.

Auf Unverständnis und Enttäuschung ist bei den beteiligten Initiativen die Nichtnominierung von Hansaviertel, Karl-Marx-Allee und Jüdischem Friedhof Weißensee für den Eintrag als Weltkulturerbe gestoßen. Wie berichtet, haben die Kultusminister der Bundesländer dafür Ende vergangener Woche von 31 Vorschlägen neun ausgewählt, darunter jedoch keinen aus Berlin. Berücksichtigt wurden dagegen Neuschwanstein und andere bayerische Schlösser, das Residenzensemble Schwerin und der Jüdische Friedhof Altona.

»Die Nachkriegsmoderne ist offenbar noch zu jung fürs Weltkulturerbe«, kommentierte Antje Karin Pieper vom Bürgerverein Hansaviertel die Entscheidung. Zusammen mit der Hermann-Henselmann-Stiftung und dem Förderverein Corbusierhaus hatte der Verein den Erbe-Antrag für die beiden Wohnkomplexe initiiert, was dann vor zwei Jahren vom Senat aufgegriffen wurde. Dass der Jüdische Friedhof als Welterbe vorgeschlagen werden soll, stand schon ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.