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Berliner Verwaltungsrichter auf Landpartie

Bei Ortstermin in Dahlem ging Justitia Vorwürfen von Anwohnern gegen Institut nach

  • Von Peter Kirschey
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Nachbarschaftsstreit beschäftigt das Berliner Verwaltungsgericht. Anwohner gegen die Freie Universität (FU).

»Wir gehen jetzt riechen«, erklärt der Vorsitzende Richter des Verwaltungsgerichts. Wir sind in der ländlichen Idylle von Dahlem, in der Edwin-Redslob-Straße. Die Kammer hatte sich zum Zwecke der Inaugenscheinnahme an den Tatort begeben. Die Täter sind zehn Beagle, 16 Schafe, zwei Pferde und die Kuh Olga. Sie gehören zum Inventar des Veterinärmedizinischen Instituts und des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der FU und sind dafür verantwortlich, dass es den Anwohnern mächtig stinkt. Als diese 2006 ihre Villen errichten ließen, ahnten sie nicht, dass jenseits eines 2,40 Meter hohen Holzzauns stinkende Abfälle die Luft verpesten, Tausende Fliegen ihren Lieblingsplatz finden und Hundegebell den Geräuschpegel nach oben schnellen lässt. Als sie es bemerkten, war es zu spät. Seit Jahren streiten sie mit dem Bezirksamt, füllen Aktenregale und zogen vor Gericht.

Als die Kammer vor Ort erscheint, herrscht himmlische Ruhe, Blüt...


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