Irdischer Zank um einen Weltraumflug

Eine Fastfood-Kette verloste eine Reise ins All - inzwischen streiten zwei Magdeburger um den spektakulären Gewinn

Ins All fliegen oder Geld bekommen? Ein Gebrauchtwagenhändler stand vor dieser Frage. Erst tauscht er seinen Gewinn mit einer Bekannten, dann will er doch fliegen. Nun muss ein Gericht entscheiden.

Magdeburg. Im glitzernden Raumanzug samt Helm ist Heike Düsterhöft noch die strahlende Gewinnerin eines Fluges ins All. Gut ein Jahr ist das her. Dass die Kfz-Meisterin gar nicht selbst den Coupon im Gewinnspiel einer Fastfood-Kette gezogen hatte, sondern ein Bekannter, wusste da noch niemand. Weil dieser Bekannte nun selbst fliegen und ein Tauschgeschäft von damals rückgängig machen will, trafen sich beide Parteien vor dem Landgericht Magdeburg. Ihre Versionen des Geschäfts, das unter vier Augen ausgemacht wurde, sind auch dort unvereinbar.

Heike Düsterhöft sitzt voller Empörung und Kampfeslust dem Mann gegenüber, von dem sie sich erpresst fühlte. Den direkten Blickkontakt meidet sie. Die Frau im schicken Kleid spricht druckreif und mit viel Nachdruck. Sie beteuert: »Mir geht es nur um den Weltraumflug.« Ihr Gegenüber, ein schmaler Gebrauchtwagenhändler, sieht üppige ...


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